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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Sigurd H.

    Das ist typisch für Berlin, diese aufeinander krachenden Gegensätze: Ost meets West, Arm meets Reich, Eingeboren meets Multikulti usw. und eben hier Bauhausstil meets Hip-Hop-Kultur.

    Und aus irgendwelchen Gründen, die mir auf der Zunge liegen, die sich aber momentan vor meinem Geist verbergen, fällt mir bei dem Bild auch mein alter schulischer Bekannter wieder ein, der ein völliger Kulturbanause war, und der in jedem Turmbauwerk nichts außer einem Phallussymbol zu erblicken vermochte … ;-)

  2. Wolfgang B.

    Ein Foto der Spitzenklasse! Die Zweiteilung des Bildes ist genial. Nicht nur zwei Kunstformen (Graffity und Architektur) treffen sich hier, sondern auch zwei Zeitalter. Alles ist gegensätzlich: Stehendes und Vergängliches; statisch konstruiertes und frei gestaltetes.

    Die politischen Gegensätze sehe ich vielleicht nur aufgrund meines eigenen Denkens: Der Turm wurde den Menschen ohne Fragen vorgesetzt, hingebaut (kleine Menschengruppe). Das Graffity jedoch wurde von den Menschen geschaffen, ohne die Türmebauer zu fragen. Nicht ausgereifte Gedanken, ich weiss. Aber dieses Foto regt an zum Nachdenken!

    Lieber Sigurd, Ich stolpere immer häufiger über Deine guten Kommentare. Wenn Du magst, kannste mir schreiben: tweet4fun@msn.com

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